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Di 07.02.2012
Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der HERR aber ist noch größer in der Höhe.
Jesus stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille.
Erlebnisbericht Bergwitz 2010 Drucken E-Mail
Geschrieben von Anne Schlöffel   
Mittwoch, 26. Mai 2010

Afrika einmal anders

Sonnenverbrannte Gesichter, eine der Ohnmacht gleichende Müdigkeit, dreckig von Kopf bis Fuß und strahlende Augen.

Das sind die klassischen Symptome eines Jungscharlagers. Zu beobachten an 13 Nordhäuser Jungscharlern und ihren Mitarbeitern, die am Himmelfahrtssonntag aus Afrika zurückkehrten. Unser Afrika, genauer gesagt das Lagergelände in Bergwitz (Sachsen-Anhalt), war in diesem Jahr zwar etwas kühler als es uns der Fernseher immer vorgaukelt, enthielt als Thema des 16. Jungscharlagers allerdings mindestens genauso viel Zauber wie der eigentliche Kontinent. Für 4 ½ Tage harrten insgesamt 116 Teilnehmer und 59 Mitarbeiter in Zelten und bei kaltem Wasser aus, begrüßten den Morgen gut gelaunt (zumindest die  Mitarbeiter, Jungscharler teilweise etwas grummelig) mit schmetterndem Gesang und das Frühstück mit noch lauter und tosend mit dem traditionellem Jungscharlager-Tischlied. Gemeinschaft mit Gott versprachen die Bibelarbeiten und hatten nicht zu viel versprochen. Gott begleitete uns nicht nur bei gefährlichen Nachtgeländespielen im dunklen Bergwitz-Wald und bei den Fußballturnieren, sodass niemand ernsthaft verletzt wurde. ER wachte auch über selbstgebaute Flöße und freute sich über geknackte Kokosnüsse. Dabei wurde so manches Teilnehmer- und Mitarbeiterherz berührt. Die Vielfalt und doch Einzigartigkeit Afrikas lernten wir im Jungscharlauf kennen, wichtige Lektionen fürs Leben von Timon und Pumba. Viel zu schnell brach der Tag der Abreise an, dem glücklicherweise noch ein bombastischer „Bunter Abend" vorausging. Bunt gestaltet mit Spielen, Musik-und Tanzeinlagen, die unter die Haut gingen und zu ohrenbetäubenden Jubel anregten. Und auch dem ein oder anderen Sketch.

Auch im Reich des Königs der Löwen durfte die bewährte Müllkette nicht fehlen, eine kollektiv-effektive Methode, um das Gelände beim Verlassen auch sauber zu hinterlassen. Für unseren Nach-Jungscharlager-Alltag hingegen wurde sicherlich noch viel mehr hinterlassen als bloß Ohrwürmer und des während der Interessengruppenzeit angefertigten Schmucks: nämlich, nach Vorbild der Fettspeicherfunktion von Kamelen, ganze HÖCKER VOLLER JESUS!

Natürlich gab es auch in diesem Jahr Möglichkeiten, neue Freundschaften zu schließen und alte Freunde wieder zu treffen...

Und nun warten und erwarten wir geduldig wie der Löwe das nächste Jahr mit dem nächsten Bergwitz-Lager.

 

In diesem Sinne:

HAKUNA MATATA

Anne

 
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