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Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Nordhausen (Baptisten) Advertisement
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Dienstag, 7. Februar 2012
 
 
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Di 07.02.2012
Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der HERR aber ist noch größer in der Höhe.
Jesus stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille.
Das Heilungspotenzial der Gemeinde Drucken E-Mail
Geschrieben von Siegbert Riecker   
Dienstag, 19. April 2005

Ein radikal neuer Ansatz, die Kraftquellen Gottes zu entdecken.

 

Der christliche Therapeut Lawrence J. Crabb ist einer der bekanntesten bibeltreuen Seelsorger und Autoren. In dem Buch Die Last des anderen (Brunnen, 1984) stellt er sein biblisches Verständnis von Seelsorge dar: Seelsorge bedeutet nicht, die Seele trösten und streicheln, sondern sie zurück auf den Weg des Gehorsams zu führen. Dort wird sie von Jesus selbst Tröstung und Heilung erfahren.

 

 Als ich zur Vorbereitung einer Predigt über Gemeinschaft sein neues Buch Connecting: Das Heilungspotential der Gemeinschaft (Brunnen, 2000) durchblätterte, machte ich eine Entdeckung, die für uns alle von großer Bedeutung ist. Wir haben mit der Gemeinde einen Schatz, einen Diamanten, an dem Menschen wirklich heil werden können!

 

»Wir haben einen schrecklichen Fehler gemacht!« sagt L.Crabb. »Die meiste Zeit haben wir seelische Wunden fälschlicherweise als psychologische Störungen definiert und sie in der Folge von Psychotherapeuten und Psychologen – meist Nichtchristen – behandeln lassen. Doch die geschädigte Seele ist nicht das Problem. Das Problem ist die Seele, die von Beziehungen isoliert ist und keine Verbindung mit heilender Gemeinschaft hat. Deshalb brauchen wir dringend tiefe Beziehungen. Wir brauchen heilende Gemeinschaft!«

 

 Ich kann an dieser Stelle nicht das ganze Buch zusammenfassen. Es ist sehr interessant zu lesen. Eine Sache finde ich aber besonders bemerkenswert: Um eine heilende Gemeinschaft in unserer Gemeinde zu verwirklichen, braucht es drei ganz simple Elemente. Jeder von uns kann eine solche Einstellung einüben. Es geht einfach darum, den Nächsten so zu sehen, wie Jesus ihn sehen würde. Dazu gehören:

 

1. Sich an ihm/ihr freuen, wie Jesus es tut

 

Bei der Wiedergeburt hat Gott jeden Menschen neu gemacht und seinen Heiligen Geist in uns gegeben. Das bedeutet: Wir haben dank seiner Gnade tief in uns etwas Gutes, über das sich Jesus unendlich freut. Das ist auch bei dem Nächsten der Fall, an dem ich nur schlechtes erkenne. Jesus freut sich auch an dem.

 

2. Das Gute im Herzen des anderen suchen und jede Regung erkennen, die das Richtige tun will

Wir tendieren dazu, bei einer Maschine immer zuerst das Problem zu suchen, um es zu beheben. Einem Menschen kann ich aber nur helfen, wenn ich das Gute suche, das sich unter dem Bösen verbirgt. Eine böse verfahrene Situation? Bestimmt gibt es doch noch etwas Gutes, was dieser Mensch tut oder versucht und worin ich ihn ermutigen und stärken kann.

 

3. Das Böse und Schmerzliche aufdecken

 

Es kann darüber hinaus auch notwendig sein, dem anderen einen Spiegel vorzuhalten, um ihn aufzurütteln, ihm zurück zum Herzen Gottes zu helfen.

 

 Diese drei Elemente, die Beziehungen wirksam heilen können, stehen jedem Christen zur Verfügung. Leider werden sie nur selten ausprobiert. Wo sie aber zur Anwendung kommen, und oft reicht schon das erste aus, da entfalten sie eine enorme Wirkungskraft.

Siegbert
 
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