| „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ |
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| Geschrieben von Jürgen Friedemann | |
| Freitag, 12. Dezember 2008 | |
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Kann man am Ende eines vielleicht belasteten ausgehenden Jahres sich so von Gott trösten lassen, wie einen seine Mutter tröstet? Kann man diese wärmende Nähe Gottes spüren? Ja, man kann! Jesaja 66,13: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“. „Da“ sagte ein 2 –jähriger Junge mit verheultem Gesicht um ein Uhr nachts, der wie ein Stück Brot in einer zu kleinen Tüte in seinem Schlafsack steckte und auf seinen Schnuller zeigte, der vor seinem Bett lag. Bei dem ging Tags über ohne Schnuller fast nichts und in der Nacht gar nichts. Also blieb in jener Nacht dem Babysitter nichts anderes übrig wie auf einer Schnuller – Intensivstation in der Nähe des Kinderzimmers zu bleiben. Und immer dann, wenn er sich davon entfernte, prüfte er vorsichtshalber den Schnuller auf festen Sitz. Der Junge ist nun selber Vater von Kindern und vollkommen „schnullerfrei“. Aber er hat immer noch eine Mutter, die für ihn da ist, wenn er ein schweres Herz hat. Bei aller Selbständigkeit fühlt sich der Mensch im Erwachsenenalter dort immer noch wie ein Kind, wo er vom Leben in einer Härte getroffen wird, die nach dem allerbesten und intensivsten Trost verlangt: Dem Trost der Mutter. Dieser Trost ist nicht ersetzbar. Er steht zu jedem anderen Trost im Verhältnis wie Sekt zu Selters. Kein Schnuller kann einem Kind seine Mutter wirklich ersetzen. Das Einmalige an dem Gott, von dem die Trostzusage im Buch Jesaja kommt, ist nicht nur dass er weiß, wie trostaufwendig das Leben sein kann und dass er Trost spenden will. Das Einzigartige ist das Bild, in dem er vom Trösten spricht. Das Bild einer Kindschaftsbeziehung. Und wenn er sagt, ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet, dann soll das heißen: Ich will euch nicht mit irgendwelchen Dingen vertrösten, sondern ich will euch wirklich trösten und zwar mit überragendem Trost. Getröstet werden, „wie einen seine Mutter tröstet“, diese Zusage Gottes basiert auf einem Kindschaftsverhältnis, dass zwischen jemanden und Gott besteht. Hier gewinnt die gute Nachricht vom Kommen des Sohnes Gottes in diese Welt „trostentscheidende“ Bedeutung. Denn von ihm heißt es in Johannes 1,12: „All denen, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Sie wurden dies weder durch ihre Abstammung, noch durch menschliches Bemühen oder Absicht, sondern dieses neue Leben kommt von Gott“.
Kann
man am Ende eines vielleicht belasteten ausgehenden Jahres sich so
von Gott trösten lassen, wie einen seine Mutter tröstet? Kann man
diese wärmende Nähe Gottes spüren? Ja, man kann! Eine durch Jesus
Christus gewonnene Gotteskindschaft macht das möglich. Die Wärme des
Monatsspruches im Winter zu spüren ist das Vorrecht aller Kinder Gottes.
Frohe Weinachten und ein gutes Jahr 2009
Euer Jürgen Friedemann
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